Hypotheken

Hypotheken: Des einen Leid ist des anderen Freud

14.04.2016Petra Staubli

Die Zinsen von Festhypotheken sind weiterhin auf Talfahrt und insbesondere bei den langfristigen Laufzeiten können aktuell rekordverdächtige Zinsen abgeschlossen werden. Schuldner profitieren von dieser Situation und können auch nach Steuern und trotz Erhöhung des Eigenmietwertes im Kanton Aargau Geld sparen.

Auf der anderen Seite erhalten Sparer für ihre Rücklagen wenig bis gar keinen Zinsertrag und die Alternativen sind beschränkt respektive mit entsprechenden Risiken verbunden. Wer im Immobilienbereich investiert hat, war in den letzten Jahren gut beraten. Aber auch dieser Trend scheint langsam vorbei zu sein.

"Wer hat, dem wird gegeben" passt nicht zur aktuellen Zinssituation in der Schweiz. Hypothekar-schuldner können aktuell Hypothekarzinsen abschliessen, die noch selten so tief waren. Insbesondere bei den langfristigen Laufzeiten war der Abwärtstrend in den vergangenen Monaten deutlich spürbar. Ein Vergleich lohnt sich, soll aber auch die Qualität der Beratung und insbesondere auch die Nebenkosten bei einem Hypothekarabschluss berücksichtigen, denn: der Preis ist nicht Alles und widerspiegelt vielfach nicht die eigentlichen Bedürfnisse der Kundschaft. Das tiefste Angebot muss auf den zweiten Blick nicht unbedingt das beste Angebot sein.

Insbesondere bei Renditeobjekten (Mehrfamilienhäuser) haben Einsparungen bei den Hypothekarzinsen unter Umständen grossen Einfluss auf die Rendite, welche schlussendlich der Gradmesser für die Investition ist.

Sie besitzen Renditeliegenschaften oder eine Eigentumswohnung, bei welcher die Hypothek in nächster Zeit fällig wird? Mit Staubli & Partner Immobilien GmbH steht ihnen eine versierte und mit der finanztechnischen Seite bestens vertraute Partnerin zur Seite, welche Sie bei Ihrer zielgerichteten und optimierten Finanzierungslösung unabhängig beraten und begleiten kann.

Tiefere Kosten bei den Schulden haben auf der anderen Seite aber auch tiefere Erträge bei den Mietzinsen zur Folge. Das Sinken des hypothekarischen Referenzzinssatzes bei Mietverhältnissen in Verbindung zur tiefen Teuerung (Inflation) führt dazu, dass mit Anpassung der laufenden Mietverhältnisse an den Referenzzinssatz die Erträge sinken. Eine Steigung des aktuellen Zinsniveaus mittelfristig ist nicht zu erwarten, womit die laufenden Mieterträge weiterhin unter Druck sein werden. Der Marktreport 2016/S1 des Schweizer Immobilienschätzer-Verband SIV zeigt, dass die Mieterträge von Wohnliegenschaften in Mittel- und Kleinzentren gegenüber dem Vorjahr um 7.0 % bzw. 6.8% gesunken sind. Nur gerade in den Schweizer Grosszentren sind die Mieterträge im Wohnbau, bedingt durch die tiefe Leerstandsquote, um 2.7% gestiegen.

Ausgehend von stabil bleibenden Kosten führt dies zu einer Reduktion der Nettorendite, welche bei Wohnbauten gem. genannter Studie des SIV 4.4% betragen (Median von laufenden Renditen). Eine genaue Planung der anfallenden Kosten bei Betrieb, Instandhaltung und -setzung ist unerlässlich und soll eine nachhaltige stabile Entwicklung der Rendite gewährleisten. Staubli & Partner Immobilien GmbH unterstützt Sie gerne dabei.

© Staubli & Partner Immobilien GmbH, April 2016